BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff: Mit allen Mitteln gegen Angriffe auf die Presse wehren

„Die freie Presse muss sich weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Angriffe wehren." Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, mit Blick auf den morgigen ersten Jahrestag des Terroranschlags auf die Mitarbeiter der Pariser Satirezeitschrift "Charlie Hebdo".

 

In vielen Ländern würden Journalisten wie auch Verleger von diktatorischen Regimen drangsaliert, inhaftiert und getötet.

 

In Deutschland sei das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur im Grundgesetz verankert, sondern werde täglich gelebt, führte der BDZV-Hauptgeschäftsführer weiter aus. Doch sei das zurückliegende Jahr von erbitterten Auseinandersetzungen über dieses Grundrecht geprägt gewesen: In Erinnerung blieben unter anderem die "Lügenpresse"-Vorwürfe und das Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen von Netzpolitik.org wegen Landesverrats. Besorgnis erregend seien aber auch die zunehmend gewalttätigen Angriffe aus dem rechtsradikalen Milieu auf Journalisten und Redaktionen. "Diese Entwicklungen fordern eine klare Haltung", sagte Wolff. "Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äußern."

 

 

 

Der BDZV bietet zum Thema Pressefreiheit den Verlagen eine Anzeige und ein Banner an, die aus einem ursprünglich zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai entwickelten Sujet hervorgegangen sind. Das Motiv ist unter www.bdzv.de/pressefreiheit zu finden.