pro TZ: Zeitungen und Kundenloyalität

Durch ihre besondere „Monopolstellung“ spielte das Thema Kundenloyalität bei Zeitungen in der Vergangenheit wohl eher eine untergeordnete Rolle. Die Loyalität war in Zeiten fehlender Alternativen (Informations- und Werbemöglichkeiten) bei den Kunden „einfach da“.

Im lokalen Werbemarkt änderte sich diese (Monopol-) Situation u. a. mit der Möglichkeit der personalisierten Werbung. So begannen manche Einzelhändler vor mehr als 15 Jahren, die Adressen ihrer Kunden „einzusammeln“, um ihnen dann regelmäßig Angebote per Post zukommen zu lassen. Im Gegenzug wurden die Werbeausgaben bei den Zeitungen reduziert oder teilweise sogar ganz eingestellt.

 

Im Lesermarkt rückt das Thema Kundenloyalität wohl erst in den letzten Jahren und nur bei einzelnen Verlagen ins Blickfeld. Den Abonauten regelmäßig berichtet wird beispielsweise von steigender Preissensibilität („Beschwerden nehmen zu und werden inhaltlich deutlicher“), steigenden Forderungen nach Prämien („ich will auch endlich mal …“) bis hin zu kollektiven Kündigungsdrohungen / Unterschriftenlisten wg. Zustellproblemen.

 

Vollkommen ungeklärt ist zudem die Frage, ob und ggf. wie es möglich ist, Kundenloyalität bei den digitalen Angeboten zu fördern. Insbesondere dann, wenn dem Kunden ein Bundle mit Hardware, vielleicht sogar noch subventioniert, verkauft wurde.

 

Wie aber kann Kundenloyalität systematisch gefördert werden? Mehr auf pro-tz.de